Bar Vitrine von Frama: Kopenhagens köstlichstes Design-Experiment.
Die Bar Vitrine ist nicht nur eine Weinbar – sie ist ein lebendiges Moodboard, wo Naturwein auf minimalistisches Design trifft und jedes Glas sich anfühlt wie ein zwischen Freunden geteiltes Geheimnis.
Der Raum: Eine Lektion in zurückhaltendem Luxus.
- Die Atmosphäre: Stellen Sie sich einen Apothekerschrank aus dem 19. Jahrhundert vor, neu interpretiert von Donald Judd. Marmorarbeitsplatten, mundgeblasenes Glas und Framas charakteristische „Plywood Bench“ (so skulptural, dass Sie sich fragen werden, ob Sie lieber sitzen oder bewundern sollen).
- Der Clou: Die gesamte Bar ist eine funktionale Kunstinstallation – selbst die Olivenölflaschen werden von Framas hauseigenem Studio maßgefertigt.
Der Wein: Ungefiltert, unprätentiös, unvergesslich.
- Die Liste: Maximal 50 Flaschen, alle naturbelassen, mit Schwerpunkt auf kleinen europäischen Produzenten.
- Die Regel: Keine Verkostungsnotizen. Der Sommelier wird einfach fragen: „Möchten Sie etwas, das umarmt oder schlägt?“
Das Essen: Nordische Einfachheit in Perfektion.
Unbedingt probieren:
- Smørrebrød 2.0 – Roggenbrot mit geschlagenem Schmalz und Johannisbeersalz.
- „Der vergessene Käse“ – Ein 36 Monate alter Gouda aus dem Keller eines holländischen Mönchs.
Geheimtipp:
Fragen Sie nach dem „Chef’s Midnight Snack“ (nicht auf der Karte: warme Roggenkrapfen mit geräuchertem Honig).
Die wichtigen Details.
- Beleuchtung: Punkt 19 Uhr dimmt die Deckenbeleuchtung auf Kerzenscheinniveau (Lesebrille mitbringen).
- Soundtrack: Nur Vinyl, von Erik Satie bis obskurem dänischen Post-Punk.
- Öffnungszeiten: 14:00–23:00 Uhr, aber die besten Plätze (am Marmortresen) sind um 18:00 Uhr weg.
Warum es funktioniert.
„Bar Vitrine beweist, dass das beste Design nicht sichtbar ist – es wird gefühlt. Sie werden sich fragen, ob Sie Wein getrunken oder ein Kunstwerk geschluckt haben.“
Perfekt für:
- Hygge vor dem Abendessen mit einem designbesessenen Date.
- Alleine nachdenken mit einem Glas etwas Orangefarbenem und einem Notizbuch.
(PS: Allein das Badezimmer ist einen Besuch wert – es wird von einer einzelnen Frama „Pendant Lamp“ beleuchtet und riecht nach Zedernholz).