Der Peloponnes entschlüsselt: Ein überragender Reiseführer zu Griechenlands geheimer Falte.
Jenseits des postkartenblauen Kykladenmeers liegt der Peloponnes – ein Land byzantinischer Geister, von Zitrusplantagen, die wie die Schwelle des Himmels duften, und von Hotels, die so still sind, dass man die fallenden Oliven hört. Hier trägt Luxus Leinen und kennt jeden Hirten beim Namen.
Wo man (zum Verschwinden) unterkommt.
Kinsterna Hotel
Ein byzantinisches Herrenhaus aus dem 9. Jahrhundert, in dem sich Freskenpartikel mit Ihrem Morgenkaffee mischen.
Fragen Sie nach: Der „Monemvasia Suite“ mit ihrem versteckten Weinkeller (Schlüssel unter einem 300 Jahre alten Zitronenbaum aufbewahrt).
Opora Country Living
Vier Steinhäuser, eingebettet in Orangenblüten. Der Pool ist mit Quellwasser gefüllt – trinkbar um Mitternacht unter den klarsten Sternen Europas.
Geheimnis: Ihr Frühstückshonig stammt aus Bienenstöcken auf alten mykenischen Ruinen.
Amanzoe
Der einzige Ort, an dem 24-karätiges Blattgold in Ihrem Martini im Vergleich zum Sonnenuntergang über Epidauros bescheiden wirkt.
Bewegen Sie sich: Der Privatstrand ist über einen Tunnel erreichbar, der mit hellenistischen Keramikscherben ausgekleidet ist.
Wo man isst (wie ein Einheimischer, der Menschenmassen hasst).
- Lela’s Taverna (Kardamyli)
Eine einzige handgeschriebene Speisekarte, auf Holzkohle gegrillter Oktopus mit Kapern aus dem Garten des Besitzers und Retsina, serviert in Zinnschalen. Gehen Sie dienstags hin, um den geheimen Lammtripfel-Eintopf zu probieren (nur für Einheimische).
- Mple Kanarini (Nafplio)
Eine Jazzbar trifft Ouzerie, wo der Besitzer Chet Baker auf Vinyl spielt und Meze auf wiederverwendeten Schiefertafeln aus dem 19. Jahrhundert serviert.
- Laspi (Mystras)
Eine Hütte am Hang mit Hortopita (Kuchen mit Wildkräutern) auf Michelin-Niveau. Das Rezept? 1953 aus dem Tagebuch einer Nonne gestohlen.
Souvenirs der Ober-Quintessenz (Nichts sagt "Ich war hier").
- Handgemachte Espadrilles von Moraitis in Leonidio (hergestellt aus Seegras, das während des abnehmenden Mondes geerntet wurde).
- Ein Glas „Tränen der Helena“ – Weiße Bergamotten-Marmelade von einer 90-Jährigen aus Monemvasia (wird nur im Morgengrauen an der Hintertür der Agia Sofia Kirche verkauft).
- Ein handgewebter „Schweigeschal“ vom letzten Wollweber in Stemnitsa (gefärbt mit Granatapfel und Scham).
Ausblicke, die man für sich behalten möchte.
- Das verlassene Theater von Epidauros in der Abenddämmerung
Schleichen Sie mit einer Flasche Mantinia Weißwein an den Wachen vorbei, und der Mond wird die Bühne wie 300 v. Chr. erleuchten.
- Vathias Geistertürme
Ein mittelalterliches Dorf aus leeren Steintürmen, in dem der Wind wie byzantinischer Gesang klingt.
- Die „Teufelsbrücke“ in Kosmas
Eine osmanische Brücke aus dem 15. Jahrhundert, bei der Einheimische schwören, dass Sie Ihre Zukunft im Wasser sehen werden, wenn Sie mittags alleine ankommen.
Letzter Tipp: Mieten Sie einen Fiat Panda (das einzige Auto, das die Ziegen nicht in Aufregung versetzt) und fragen Sie niemals nach dem Weg — Peloponnesier geben Richtungen in Gehstunden an, nicht in Kilometern.
(PS: Der wahre Luxus? In Vathia wird die Zeit immer noch danach gemessen, wie lange es dauert, ein ganzes Lamm zu braten).